Faszinierende Naturkulissen

Es gibt Orte in der Natur, die auf mich eine ganz besondere Anziehungskraft ausüben. Und damit meine ich nicht bekannte Urlaubsziele wie die Sächsische Schweiz, die Externsteine im Teutoburger Wald oder das Wattenmeer an der Nordsee -welche zweifelsfrei zu den schönsten Landschaften Deutschlands gehören und in der Werbung als “magische Orte” beschrieben werden. Nein, ich meine die kleinen Fleckchen Erde, ganz in meiner Nähe, die ich im Laufe der Zeit für mich als erholsame Orte entdeckt habe. Hier kann ich durchatmen, meinen Gedanken freien Lauf lassen und für einen kurzen Moment abschalten, genießen und alles um mich herum vergessen. Herrlich anzuschauende Naturkulissen wie die Bruchhauser Steine, die Almequellen, diverse Aussichtspunkte oder ein wundervolles Waldstück, übersät mit Märzenbechern. Erst kürzlich war ich wieder in einem verzauberten Märchenwald. Die Märzenbecher –auch Frühlingsknotenblumen genannt- blühen je nach Witterung nur von  Mitte Februar bis Anfang April. In dieser Zeit verwandeln sie den, zu dieser Jahreszeit noch kahlen Waldboden, in ein duftendes Blütenmeer. Diese Frühlingsblumen mögen es gerne feucht und wachsen in sumpfigen Laubwäldern. Nach der Blüte ziehen sie sich rasch in den Boden zurück und sind nach wenigen Wochen nicht mehr zu sehen.