Bergsee am Meisterstein

Ein Überbleibsel vom einstigen Diabasabbau ist der Bergsee des Meistersteins. In diesem ehemaligen Tagebau, der sich westlich unterhalb des heutigen Berggipfels ausbreitet, hat sich durch Niederschlagswasser ein etwa 7 bis maximal 9 m tiefer See gebildet. Heute wird das Stillgewässer zum Tauchen und die Steilwände zum Bergklettern genutzt. Seit ungefähr dem Jahr 2000 gehört der Steinbruch des Meistersteins dem niederländischen Outdoor-Unternehmen Nijssen Management & Team Training B.V. Seitdem wird im Bruch geklettert und getaucht. Öfter nutzen auch Militäreinheiten aus den Niederlanden und Deutschland den Bruch für Übungen. An der Erschließung von Kletterrouten waren 2006 und 2007 auch Mitglieder von Deutscher Alpenverein (DAV) und IG Klettern beteiligt. Neben Teilnehmern von Veranstaltungen von Nijssen Management & Team Training B.V. dürfen auch Mitglieder von DAV und IG Klettern im Bruch klettern. Im Bruch gibt es die Kletterbereiche Große Wand, Große Platte, Übungswand, Sporn und Schwarze Wand. Zum Schutz des dortigen Uhuvorkommens gibt es ein Kletterverbot im Brutbereich vom 1. Februar bis zum 31. Juli. [Quelle: Wikipedia]