Bärlauchpesto

Frisch auf den Tisch

So weit das Auge reicht, bedecken unzählige junge Bärlauchpflänzchen mit ihrem satten Grün den Waldboden und ein würziger, leicht scharfer Knoblauchduft durchdringt die frühmorgendliche klare Luft. Morgens ist der “Waldknoblauch” am saftigsten und die ersten jungen Blätter, die im Frühjahr aus dem Boden sprießen, sind besonders zart und aromatisch. Zum Ernten sollte man die Blätter mit einer Schere oder scharfen Messer abschneiden -auf keinen Fall aus dem Boden ziehen oder zupfen- damit die Pflanze nicht beschädigt wird. Man sollte sich auch vorsichtig zwischen den Pflanzen bewegen, damit nicht zu viele zertrampelt werden.

Bärlauch so weit das Auge reicht

Rezept für Bärlauch-Pesto mit Kürbiskernen

 

  • 150g Bärlauch (frisch aus dem Wald oder vom Markt)
  • 150g Kürbiskerne (in der Pfanne ohne Öl geröstet)
  • 150g geriebenen Parmesan
  • ca. 1/4 l gutes Oliven- oder Rapsöl
  • etwas Salz

Zuerst die Kürbiskerne in einem Mixer klein häckseln; nach und nach die Bärlauchblätter dazu geben (so viel das Gefäß fasst); etwas Öl dazu, denn mit Flüssigkeit mixt es sich besser. Den kompletten Bärlauch und das restliche Olivenöl zu einer homogenen Paste verarbeiten. Zum Schluss den Parmesan und etwas Salz dazu geben und alles nochmal gut durchmixen … fertig!

Das Pesto hält sich in einem verschlossenen Glas 4 bis 6 Wochen im Kühlschrank. Dazu sollte man oben auf die Masse im Glas einen kleinen Schuss Öl geben, wodurch die Haltbarkeit noch etwas erhöht werden kann.